Eröffnung in Film und Bild zu Milo Dor und Bogdan Bogdanović ( Komplettes Programm : Serbische Literatur in Wien)
Die Ausstellung will sich ausgewählten Geschichten annähern, die sich zwischen Wien, der Stadt, und serbischen Autoren und Autorinnen, zwischen ihrer Sprache und ihren Texten seit 1945 bis heute abgespielt haben und sich auch weiterhin abspielen. In den letzten Jahrzehneten lebten, wirkten, spazierten, schrieben sich in die Stadt ein oder be-schrieben sie zum Beispiel Milo Dor, Ivan Ivanji, Dragan Velikić, Bogdan Bogdanović, Srđan V. Tešin oder Barbi Marković – und viele andere, in denen Wien Spuren hinterließ, und die ihrerseits in Wien Spuren hinterließen.
Die Stadt Wien wird im Rahmen dieses Projektes als ein urbaner Raum, in den sich Produktionsprozesse ebenso wie Rezeptionsprozesse einschreiben, dargestellt. Ausgestellt werden in einem räumlichen Gefüge Wand-Foto-Text-Autor-Stadt Dokumente rund um den genannten Themenkomplex „Serbische Texte und die Stadt Wien“, aber auch zu weiter gefassten Fragestellungen wie Schreiben über die Stadt, Übersetzung oder Kopie; ausgestellt wird auch die gängige literaturwissenschaftliche Praxis, die an dieser Stelle auf und entlang der Textfläche hinterfragt wird.
Der Ausstellungsraum in Nähe der Wiener Buchmesse wird vielfältig lesbar: als Bühne, Archiv, Museum, bespielbare Text-Bild-Fläche und Spiegel, als Raum der Aus- und Vorstellung.
Konzeption und Organisation: Eva Schörkhuber und Elena Messner
Finissage mit Lesung serbischer Autoren und Autorinnen: 19. November 2010, 19:30
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