Freitag 28.Juni 2013 ab 20h00  Schelme der Tat, die sich exaltieren und auf die Bühne werfen, oder Träumende, deren Stille ihren Aufgang durch ein Blatt Papier findet. Theater, Performance, Tanz, Musik, Lesung, Improvisation, … Alle Arten von Live-Kunst sind willkommen, vorausgesetzt es sind 10 minütige Beiträge.
Anmeldung bis 24 Stunden vor Beginn per Mail an quickie@stuthe.com. Teilnahme und Eintritt frei.
Mittwoch 5.Dezember 2012 ab 19h00 Riadh Ben Ammar im 1-Personen-Theater über Perspektiven auf nationale und globale Grenzregime
Am 14. Jänner 2011 fand in Tunesien eine Revolution statt. Danach haben viele junge Menschen das Land verlassen. Tausende sind als Geflüchtete in Lampedusa gelandet. Viele von ihnen haben die Überfahrt über das Mittelmeer jedoch nicht überlebt, sind verschollen, hängen in den Abschiebeknästen von Italien fest oder sind wieder zurückgeschoben worden.
Im Juli dieses Sommers waren Aktivist_innen des Internationalen Bündnisses „Boats4People“ zwei Wochen lang in Italien und Tunesien unterwegs, um gegen das Sterben im Mittelmeer zu protestieren und sich für globale Bewegungsfreiheit einzusetzen. Das Theaterstück „Revolution für Bewegungsfreiheit“ thematisiert eine Vielzahl der Wege der Freiheitssuche, die mit der Revolution eine neue Qualität bekommen haben. Neben dem Kampf gegen die Diktatur war die Revolution auch ein KAMPF GEGEN DAS WELTWEITE MIGRATIONSREGIME. Das Stück erzählt von der Atmosphäre in Tunesien vor der Revolution, währenddessen und nach derRevolution. Neben dem Theaterstück gibt es auch eine kleine Fotoausstellung mit Eindrücken von der Boats4People-Aktion.
Kontakt: aei-wien@gmx.net
www.afrique-europe-interact.net // www.boats4people.org
Donnerstag 29.November 2012 ab 20h00
Donnerstag 29.November 2012 ab 20h00 Der Film „Slovenija moja dežela“ (“Slowenien, meine Heimat”) verfolgt die Geschichten von Irfan Bešerović und Nisveta Lovec, die sich unter den Opfern der administrativen ethnischen Säuberung in Slowenien (“Die Ausgelöschten”) befanden. Ein bedeutendes Motiv war auch die Auslöschung des historischen Gedächtnisses: Irfan ist ein ehemaliger Brigadier der Jugendarbeitsaktionen (ORA) und besucht deshalb den ORA-Brigadierklub. Nisveta ist eine gläubige Frau, der die Phrase “Fremdes wollen wir nicht, Eigenes geben wir nicht!” mehr als religiöse Dogmen bedeutete. Filmlänge: 55 Minuten.

Der Filmregisseur Dimitar Anakiev ist auch einer der Ausgelöschten. “Slovenija moja dežela” ist der dritte Film seiner Ausgelöschten-Trilogie, die auf allen Kontinenten außer Lateinamerika gezeigt wurde. Das Merkwürdige am Film “Slovenija moja dežela” ist die Tatsache, dass der Film seitens des Staates finanziert und dann jedoch verboten wurde: Der Film wurde vom 15. Festival des slowenischen Films entfernt, wahrscheinlich deshalb, weil er die Ideologie des Auslöschens und auch den Charakter der heutigen Herrschaft entblößt.
Film “Slovenija moja dežela” sledi priče Irfana Bešerovića i Nisvete Lovec, koji su se našli medju žrtvama administrativnog etničkog čišćena u Sloveniji (“Izbrisani”). Značajan motiv bio je i brisanje istorijskog pamćenja: Irfan je bivši brigadir ORA i zato posećuje klub brigadira ORA. Nisveta je religiozna žena kojoj je fraza “Tudje nećemo, svoje nedamo” više značila nego religiozne dogme. Dužina filma: 55 minuta.
Režiser filma, Dimitar Anakiev, je takodje jedan od izbrisanih. “Slovenija moja dežala” je treći film njegove trilogije izbrisanih, filmova koji si prikazani na svim kontinentima sem Latinske Amerike. Neobičnost filma “Slovenija moja dežela” je da je to film finansiran od strane države a zatim zabranjen za prikazivanje: film je bio uklonjen sa 15. festivala slovenačkog filma, verovatno zato što ogoljava ideologiju brisanja, a takodje i karakter današnje vlasti.
Donnerstag 22.November 2012 ab 19h30 Lesung zu den Wiener Soundspaziergängen 2012
Im Rahmen der BUCH WIEN 12 findet am 22. November 2012 im Lokativ die Präsentation derWiener Soundspaziergänge und eine Lesung der Texte rund um das MUSEUMSQUARTIER statt. In Form von Speed-Dating-Sessions verleihen Anna Weidenholzer, Grzegorz Kielawski, Mascha Dabić, Antonia Rahofer, Eva Schörkhuber, Srđan Knežević, Thomas Ballhausen, Jorghi Poll und Barbi Marković ihren Texten Stimme. Für Gehörlose wird ein Dolmetscher anwesend sein.
Weiters wird die Anthologie „Mit allen Wassern“ (Hg. Eva Schörkhuber und Elena Messner) präsentiert. Von 20. bis 29. November ermöglicht eine Literaturinstallation das eigenständige Erleben der Texte im zum MUSEUMSQUARTIER verwandelten Lokal. Alle Literaturliebhaber sind herzlich eingeladen zu einer kulturellen Reise, zum Eintauchen in vielfältige Welten, die im Wiener MUSEUMSQUARTIER ihre Wurzeln haben.
Organisiert wird die Veranstaltung von textfeld südost mit tatkräftiger Hilfe von den Studierenden der Wiener Komparatistik Lilith Eibl, Marlene Heiling, Buenyamin Kasap, Chiara Pecl, Pia Wala und Christina Wintersteiger.
Samstag 27.Oktober 2012 ab 20h00 Pedja Bajović, jedan od vodećih regionalnih stand up komičara dolazi u Beč!
Njegova predstava S NOG*(*Sredstvo za protiv jugonostalgije i jugofobije) obišla je sve zemlje bivše zajedničke države, a sada je na redu i ostatk svijeta.Ovo je priča o nama danas. Nama, koji smo nastavili svoje živote tu – na ovim “našim prostorima”, u “regiji” ili “regionu”, Zapadnom Balkanu, u bivšoj Jugoslaviji…Uglavnom – o nama sada i tu. Iako razdvojeni, neka od svakodnevnih iskustava su gotovo identična, dok su neka takva kao da su jedni na Zemlji, drugi na Mjesecu, a treći na Marsu… itakodalje sve do nepriznatog Plutona.
- Šta se zapravo dogodi kada Hrvati popizde na Slovence?
- Koja je razlika između Bosanke i Hercegovca u krevetu ili u novčaniku?
- Zašto riječ ‘čimbenik’ zbunjuje Srbina?
- Jesu li Kosovari muzikalniji od ostalih i zašto Crnogorac još ne spava…?
- A, gdje je nestalo makedonsko devojče…?Još više pitanja i još manje odgovora dobit ćete u ovom druženju s Pedjom u trajanju od skoro dva sata. Uz sve to ćemo dodati malo politike, i ono malo tzv. domaće ekonomije, ponešto estrade i (nikada dovoljno!) sexa… i imate – S NOGU!
O ovoj predstavi možete saznati više ovdje: www.pedjabajovic.com/snogu
Ulaznica ili, konkretnije, izlaznica – biti će u obliku donacije, koja nema svoj konkretni iznos, već će odluka biti prepuštena svakom od članova publike koliko će ubaciti u za to pripremljenu kutiju… Vidimo se u LOKATIVU!
Dienstag 9.Oktober 2012 ab 20h00 Wir sind dann mal weg …
Projekt „Double Travel“:
zwei Reisen in den Benin in Westafrika,
in den Jahren 2000 und 2012
Eine Reise im Benin im Jahr 2000. Ein Reisetagebuch mit vielen Fotos von Victor Halb. Die Route werden wir jetzt, 12 Jahre später, noch einmal bereisen. Anhand der Fotos von damals wollen wir schauen, was sich dort seither verändert hat.
Im Vorfeld haben wir über „Bilder von Afrika“ diskutiert. Wir tauschten unsere Erwartungen, Hoffnungen und Befürchtungen aus, was uns dort im Verhältnis zur ersten Reise wohl erwarten wird. Beides ging in ein sog. „Drehbuch“ ein – als eine Reise in der Möglichkeitsform.
Wir zeigen eine Installation, Fotos und Videos, vermitteln ein wenig Landeskunde und tragen ein paar Ausschnitte aus dem „Drehbuch“ vor.
Wir präsentieren also unser Projekt und feiern Abreiseparty.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Das „Double Travel“-Team:
Victor Halb (Fotograf und Schriftsteller), Sidy Mamadou Wane (Fotoassistent und quasi einheimischer Guide, der es sich partout nicht verkneifen kann, Victors eurozentristischen Blick zu kritisieren und seine eigene Sichtweise ins Projekt hineinzutragen) und Silvia Reisinger (Organisationsleiterin und Finanzministerin).
Links: http://www.victorhalb.at/stand_der_dinge.php
http://www.youtube.com/watch?v=ciZMUzb9lU0&feature=plcp
Samstag 24.Dezember 2011 ab 20h00 Wie immer zu Weinachten: Arbeiter- und Revolutionsgedichteabend mit Bohneneintopf und Glühschnaps – Flo Staffelmayr und Eva Moschitz lesen von Ljubomir Bratić ausgewählte Texte und Gedichte.
Wir beginnen mit den Instruktionen für den Aufstand in Paris der vorigen Jahrhunderte und enden mit den Instruktionen für den kommenden Aufstand heute.
Wir beginnen mit den Enragés und setzen fort mit dem revolutionären Subjekt des Proletariats, der Bauern und der Kolonisierten. Wir vergessen weder Marx noch Bakunin noch Dutschke. Wir fragen danach, was dabei die Rolle der Intellektuellen sein könnte, und fragen auch, was „Freiheit“, „Gleichheit“ und „Gerechtigkeit“ bedeuten könnten.
Heine sorgt für Ironie, Mühsam für Spot, Handke sagt uns, wie Marxismus zu deuten wäre, und Eisenstein durchkreuzt den Abend visuell.
Donnerstag 1.Dezember 2011 ab 19h00 Von 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, bis zum 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, dauert die Kampagne 16 Tage gegen Gewalt an Frauen. Die Grünen Frauen thematisieren im Rahmen dieser Kampagne den Frauenhandel und zeigen am 1.12.2011 im Lokativ den Film von Anja Salomonowitz „Kurz davor ist es passiert“.
Immer noch ist eine von fünf Frauen von Gewalt in der Familie betroffen. Aber nicht nur physische, auch psychische und strukturelle Gewalt soll in den 16 Tagen gegen Gewalt thematisiert werden. Ziel ist die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Frauen und Mädchen sowie die allgemeine Stärkung von Frauenrechten, denn Gewalt an Frauen ist die weltweit häufigste Menschenrechtsverletzung.
Frauenhandel = Gewalt gegen Frauen
Auch Frauenhandel ist Gewalt an Frauen und eine schwerwiegende Menschenrechtsverletzung. Anja Salomonowitz schafft mit ihrem Film „Kurz davor ist es passiert“ eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Frauenhandel, ohne dabei die Frauen zu reinen Opfern zu degradieren. Gehandelte Frauen erzählen ihre Geschichten, aber sie erzählen sie Anja Salomonowitz und nicht dem Publikum. Im Film werden die Erzählungen der Frauen von anderen Menschen wiedergegeben und zwar von Menschen, die in irgendeiner Form einen Bezug zu den Ereignissen oder Orten der Erzählung haben: Ein Zöllner, ein Kellner in einem Bordell, eine Diplomatin, ein Taxifahrer.
Im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen zeigen die Grünen Frauen Wien und die Grünen Leopoldstadt den Film „Kurz davor ist es passiert“.
Begrüßung:
Martina Wurzer, Frauensprecherin Grüne Wien
Uschi Lichtenegger, Klubobfrau der Grünen Leopoldstadt
Im Anschluss an den Film Publikumsdiskussion. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Wann: 1. Dezember 2011, 19 Uhr
Ort: Lokativ, Arnezhoferstrasse 12, 1020 Wien
Donnerstag 6.Oktober 2011 ab 20h00 Michael Starkmeyer präsentiert seine Werke im lokativ,
Peter Schroll und Freunde untermalen den Abend musikalisch.
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