Salon Revolution

Wie immer zu Weinachten: Arbeiter- und Revolutionsgedichteabend mit Bohneneintopf und Glühschnaps – Flo Staffelmayr und Eva Moschitz lesen von Ljubomir Bratić ausgewählte Texte und Gedichte.

Wir beginnen mit den Instruktionen für den Aufstand in Paris der vorigen Jahrhunderte und enden mit den Instruktionen für den kommenden Aufstand heute.
Wir beginnen mit den Enragés und setzen fort mit dem revolutionären Subjekt des Proletariats, der Bauern und der Kolonisierten. Wir vergessen weder Marx noch Bakunin noch Dutschke. Wir fragen danach, was dabei die Rolle der Intellektuellen sein könnte, und fragen auch, was „Freiheit“, „Gleichheit“ und „Gerechtigkeit“ bedeuten könnten.

Heine sorgt für Ironie, Mühsam für Spot, Handke sagt uns, wie Marxismus zu deuten wäre, und Eisenstein durchkreuzt den Abend visuell.

16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Von 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, bis zum 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, dauert die Kampagne 16 Tage gegen Gewalt an Frauen. Die Grünen Frauen thematisieren im Rahmen dieser Kampagne den Frauenhandel und zeigen am 1.12.2011 im Lokativ den Film von Anja Salomonowitz „Kurz davor ist es passiert“.

Immer noch ist eine von fünf Frauen von Gewalt in der Familie betroffen. Aber nicht nur physische, auch psychische und strukturelle Gewalt soll in den 16 Tagen gegen Gewalt thematisiert werden. Ziel ist die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Frauen und Mädchen sowie die allgemeine Stärkung von Frauenrechten, denn Gewalt an Frauen ist die weltweit häufigste Menschenrechtsverletzung.

Frauenhandel = Gewalt gegen Frauen

Auch Frauenhandel ist Gewalt an Frauen und eine schwerwiegende Menschenrechtsverletzung. Anja Salomonowitz schafft mit ihrem Film „Kurz davor ist es passiert“ eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Frauenhandel, ohne dabei die Frauen zu reinen Opfern zu degradieren. Gehandelte Frauen erzählen ihre Geschichten, aber sie erzählen sie Anja Salomonowitz und nicht dem Publikum. Im Film werden die Erzählungen der Frauen von anderen Menschen wiedergegeben und zwar von Menschen, die in irgendeiner Form einen Bezug zu den Ereignissen oder Orten der Erzählung haben: Ein Zöllner, ein Kellner in einem Bordell, eine Diplomatin, ein Taxifahrer.
Im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen zeigen die Grünen Frauen Wien und die Grünen Leopoldstadt den Film „Kurz davor ist es passiert“.

Begrüßung:
Martina Wurzer, Frauensprecherin Grüne Wien
Uschi Lichtenegger, Klubobfrau der Grünen Leopoldstadt

Im Anschluss an den Film Publikumsdiskussion. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Wann: 1. Dezember 2011, 19 Uhr
Ort: Lokativ, Arnezhoferstrasse 12, 1020 Wien

Vernissage Michael Starkmeyer

Michael Starkmeyer präsentiert seine Werke im lokativ,
Peter Schroll und Freunde untermalen den Abend musikalisch.

11% K.Theater: Drei Frauen in Geh-Tanken

Die Tankwartin Milena, der Autor Raphael und die Psychotherapeutin Vanessa treffen einander zufällig an Milenas Tankstelle. Im Gespräch kommen sie drauf, dass sie vor 30 Jahren gemeinsam in die Schule gegangen sind. In Rückblenden werden Episoden aus dem Leben der drei erzählt. Sie verbindet ihre Unzufriedenheit mit ihrem Leben und der Wunsch anderen Menschen zu helfen. Das Trio hat die zündende Idee: eine Sozialtankstelle!

In „Drei Frauen in Geh-Tanken“ geht es vor allem um den Wunsch zu helfen und die Grenzen an die man dabei stößt. Das Publikum ist eingeladen zwischen Vergangenheit und Gegenwart sowie zwischen realer, surrealer und irrealer Welt zu reisen. Am Ende steht die Sehnsucht auszubrechen.

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11% K.Theater heißt die bunte Mischung von Augustin VerkäuferInnen die, neben aktionistischen Performances im öffentlichen Raum, jährlich ein neues Theaterstück auf die Bühne bringt. Keine vorgeschriebenen „alten Schinken“ sondern lebendig und lustvoll inszeniertes Leben. Neben szenischem Theater wird auch mit Improvisationstheaterelementen gearbeitet, auf Bühnenbild und Requisiten wird zugunsten der Ausdruckskraft verzichtet. Die SchauspielerInnen wollen dem Publikum ihre humorvolle und kreative Seite zeigen und sich gemeinsam mit ihm ins Abenteuer stürzen.

Ausstellung von Gutav Böhm: “IS SCHÖN ?”

Fin de siecle – Vernissage von David Bernhard

Skizzen, Acryl- und Altölbilder von Fritz Babe

Feierliche Finissage der Ausstellung von Fritz Babe, mit musikalischer Untermalung von Peter Lechner

Scheinbar Treibgut – Schauspiel mit Bänkelgesang

sowie 9., 10., 11. & 12. September 2010 jeweils um 20h
Im Schauspielhaus Wien (Porzellangasse 19, 1090 Wien)
“Es kommt lediglich darauf an, was wir aus unseren Erfahrungen machen”

Eine Tragikomödie, die sich dem Geflecht von scheinbarem Inzest, Liebe, Gesellschaft, Trennung und Tod widmet.

Ein junges Paar verbringt ein gemeinsames Wochenende im alten Familienhaus an der Donau. Alte Wunden werden nwieder aufgerissen, Erinnerungen, ein Unfall, Gefühle der Schuld. Eine Schuld die man niemanden so leicht zuschieben kann und die allgegenwärtige Frage, wie wir mit  der Vergangenheit umgehen, holt sie uns doch immer wieder ein.

Der Theaterverein Ansicht bemüht sich um innovative, kritische und professionelle Theaterarbeit in der wiener off-Szene. Nach dem Erstlingswerk “Oskar und der Himmel auf Erden” kommt jetzt das aktuelle Stück von Flo Staffelmayr “Scheinbar Treibgut – Schauspiel mit Bänkelgesang” im Schauspielhaus Wien auf die Bühne.
!! Jetzt Karten reservieren !! unter karten@theateransicht.at oder 0676 / 444 55 85

Weitere Information unter http://www.theateransicht.at/Treibgut.html

DarstellerInnen: Martina Ebm, Wolfgang Oliver, Christina Scherrer, Markus Schöttl
Gesang: Karoline Gans
Akkordeon: Felix Rudorfer
Text: Flo Staffelmayr
Regie: Artur Ortens
Komposition: Maurizio Nobili
Bühne/Kostüm: Juliana Eck
Lichtdesign: Sabine Wiesenbauer
Produktion: Catrin Arming
Regieassistenz: Helmut Käfer

Der Ausstieg

OPENAIR-KINO GEGEN DIE DISKRIMINIERUNG
UND STIGMATISIERUNG VON SEXARBEITERINNEN

Preview des Dokumentarfilmes

DER  AUSSTIEG
Österreich 2010, 78 min, Regie: Si.Si. Klocker

In ihrem Dokumentarfilm „Der Ausstieg“ portraitiert SI.SI. Klocker eine Frau, die jahrelang als Sexarbeiterin in diversen Massagestudios, Puffs, Laufhäusern und Begleitagenturen tätig war. Durch die Offenheit und den Charme der Protagonistin zerfallen Mythen und Vorurteile über Sexarbeit.

Anschließend Diskussion mit:
Si.Si. Klocker (Regisseurin)
Claudia Barbara Jarnig (Protagonistin)
Christian Knappik (Administrator der Vernetzungsplattform www.sexworker.at)

Fotos des Abends: http://www.flickr.com/photos/leopoldstadt/sets/72157624740825421/

Bojan Zanoškar: Masken 2008-2010

Dienstag 6. April 2010, ab 20 Uhr
Masken-Ausstellung

Bojan Zanoškar, Künstler – Maskenbauer, lebt in Belgrad.  Hat seit 2006 über 300 Masken hergestellt und international ausgestellt. Zwanzig Jahre lang in der Computerwelt, seit 2005 nicht mehr: sehr glücklich deshalb. In dieser Ausstellung: seine wichtigeren Masken seit 2008.

Bojan Zanoškar is an artist based in Belgrade. He earns his living creating masks using the papier-mâché technique. Since 2006 he made more than 300. He exhibited masks four times solo and joined ten group exhibitions.
A computer programmer for 20 years in his former life, he’s now happy to be creating outside of the world of computing. He shows in Lokativ the most important masks he authored since 2008.