Gerald Grassl: Der Golem von Wien

Florian Müller im „Augustin“: „Gerald Grassl wirft literaturtheoretische Überlegungen zu Sagen leidenschaftlich über den Haufen und erklärt jene zu seinen liebsten, in denen der kleine Mann die Obrigkeit oder gar den Teufel übers Ohr haut…“

Lutz Holzinger in der „Volksstimme“: „Wer Gerald Grassl näher kennt, wird ihn auch nicht für einen großen Systematiker halten. Seine Sache und zugleich Stärke ist mehr das Chaos und das Durcheinander. Haltungen, die mitunter zauberhafte Mischungen ergeben…“

Hermes Phettberg: “Zum Abendessen aß ich ein  Mohnbeugel und träumte verlässlich: War es vom neuesten Buch von Gerald Grassl ?”

DER STAAT OHNE SCHWIERIGKEITEN

“KEINE FREMDEN ELEMENTE IN DIE SOZIALSEGMENTE!”

anlässlich des bevorstehenden Inkrafttretens
des neuen Fremdenrechtpakets am 1.7.2011

LIEST GOXILLA AUS SEINEM STÜCK

“DER STAAT OHNE SCHWIERIGKEITEN”
(HORROR)BILD EINES LANDES OHNE AUSLÄNDER
mit viel “Gesang” und notwendigen Pausen

SPECIAL GUESTS & INSTRUMENTS:
exmono, live electronic
Nena Neno, Organic Rythms

Es erwartet euch mit Freude: Frau Erna Schubhaft-Abschieb

am 7. Mai 2011 um 20.30 Uhr im lokativ, Eintritt frei

Paul Wieninger: Texte für unerschrockene

Lesung von Paul Wieninger

Salon-Revolution III

Arbeiter- und Revolutionslieder- und Gedichteabend

Flo Staffelmayr liest von Ljubomir Bratic ausgesuchte Gedichte: Gutenbergslied – Georg Herwegh, 1817-1875
Theodor Kramer – „Für die, die ohne Stimme sind…“
Die Wahlesel – Heinrich Heine, 1797-1856
Heinrich Heine „Die schlesischen Weber“
Die Wanderratten – Heinrich Heine, 1797-1856
Arthur Rimbaud – „Ouvriers“
Lied einer schlesischen Weberin  Louise Aston
Berlin am Abende des 12. November 1848 – „Gedicht von Louise Aston“
Demonstration – Iwan Goll
Georg Weerth – „Das Hungerlied“
„Old Meg“ John Keats, 1795-1821
Hymne an die Freiheit – Friedrich Hölderlin, 1770-1843
Das Trauerspiel von Afghanistan – Theodor Fontane, 1819-1898
Bertolt Brecht „Ballade von der Unzulänglichkeit des menschlichen Planens“
Vladimir Majakovskij (1893 – 1930) – „Da habt ihr!“

Anschliessend Revolutionslieder aus der Lokativ- Sammlung, aber auch da gilt: Weder haben noch kennen wir alles, also bringt einfach eure CDs mit und wir lassen uns inspirieren! Es geht voran!

lautpoesie. soundpoetry. poésie sonore.

lautpoesie. soundpoetry. poésie sonore. die suche nach anderen stimmklängen hört nicht auf. die suche nach stimmigen textklangvorstellungen hört auch nicht auf. die körperlichkeit der stimmklänge verlässt das alltägliche, wird wieder rau(h). und die stimmklänge realisieren auch klangwerte, die die schriftzeichen hinter sich lassen. aber nicht um aufs erzählen zu verzichten zu müssen.

Bruno Pisek.

Mitch Heinrich.

.

.

.

.

.

.

.

.

the voice as the original instrument.
verein der freunde der lautpoesien und klangkünste.

Lesung neuer serbischer Literatur

Interessierte österreichische Leser und Leserinnen serbischer Literatur haben die Möglichkeit, vier aus Serbien stammende Autoren und Autorinnen und ihre Texte im Original wie in Übersetzung kennenzulernen.

Zum literarischen Speed-Dating im lokativ, in dem zu dem Zeipunkt noch ein letzes Mal die Literaturausstellung „Serbische Texte und die Stadt Wien“ zu besuchen ist, sind geladen: Dragan Velikić, Barbi Marković, Srđan V. Tešin und Sreten Ugričić, aus noch unveröffentlichten Übersetzungen lesen Mascha Dabić und Elena Messner, es moderiert Eva Schörkhuber.

Das Publikum ist eingeladen, sich zu unterhalten und unterhalten zu lassen, bei einem Glas Wein oder Schnaps in direkten Kontakt mit lesenden und diskutierfreudigen Autoren und Autorinnen zu treten.

Literaturausstellung „Serbische Texte und die Stadt Wien“

Eröffnung in Film und Bild zu Milo Dor und Bogdan Bogdanović ( Komplettes Programm : Serbische Literatur in Wien)

Die Ausstellung will sich ausgewählten Geschichten annähern, die sich zwischen Wien, der Stadt, und serbischen Autoren und Autorinnen, zwischen ihrer Sprache und ihren Texten seit 1945 bis heute abgespielt haben und sich auch weiterhin abspielen. In den letzten Jahrzehneten lebten, wirkten, spazierten, schrieben sich in die Stadt ein oder be-schrieben sie zum Beispiel Milo Dor, Ivan Ivanji, Dragan Velikić, Bogdan Bogdanović, Srđan V. Tešin oder Barbi Marković – und viele andere, in denen Wien Spuren hinterließ, und die ihrerseits in Wien Spuren hinterließen.

Die Stadt Wien wird im Rahmen dieses Projektes als ein urbaner Raum, in den sich Produktionsprozesse ebenso wie Rezeptionsprozesse einschreiben, dargestellt. Ausgestellt werden in einem räumlichen Gefüge Wand-Foto-Text-Autor-Stadt Dokumente rund um den genannten Themenkomplex „Serbische Texte und die Stadt Wien“, aber auch zu weiter gefassten Fragestellungen wie Schreiben über die Stadt, Übersetzung oder Kopie; ausgestellt wird auch die gängige literaturwissenschaftliche Praxis, die an dieser Stelle auf und entlang der Textfläche hinterfragt wird.

Der Ausstellungsraum in Nähe der Wiener Buchmesse wird vielfältig lesbar: als Bühne, Archiv, Museum, bespielbare Text-Bild-Fläche und Spiegel, als Raum der Aus- und Vorstellung.

Konzeption und Organisation: Eva Schörkhuber und Elena Messner
Finissage mit Lesung serbischer Autoren und Autorinnen: 19. November 2010, 19:30

weiterlesen–>

Herbstzeitlosigkeit

Lesung von Karin Gayer
Neue Lyrik & Kurzprosa

IN DEINEM GARTEN

In deinem Garten
klärt sich das Geheimnis
der dunklen Früchte

ich hab dich geliebt
und wieder verloren
die regennasse Erde
spiegelt meinen Fall

sie haben es geschafft
in meinen schwarzen Träumen:
die Blütenzertreter

ich hab dich verloren
und wieder geliebt
der rotflammend Mohn
bezwingt meinen Geist

in deinem Garten
träumt sich die Blüte
in unversehrtem Glanz.

D.T.S. Poetry Slam – Season 2

http://dts-slam.at.tt/

Sprachtsunamis und Verbalakrobatik mit Wortsalat, 1x im Monat um 20:30. Fünf Minuten für eigene Texte, keine Requisiten, 1 Mikrophon und das Publikum als Jury. Moderation: Yasmin Hafedh und Philip Schlögl.

Die Termine:

Sa. 2. Oktobar 2010
So. 31. Oktobar 2010
Fr. 10. Dezembar 2010
Fr. 14. Jänner 2011
Fr. 11. Februar 2011
Fr. 11. März 2011
Fr. 8. April 2011
Fr. 13. Mai 2011
Fr. 10. Juni 2011

D.T.S. Poetry Slam, 9. Runde

Poetry-Slam

5 Minuten Zeit für eigene Texte, keine Requisiten, 1 Mikrophon und das Publikum als Jury.
Moderation: Yasmin Hafedh und Philip Schlögl.

(Wofür die geheime Botschaft D.T.S. steht wird nicht verraten. Aber man kann raten. Vielleicht Die Tighten Schweine, Deine Tante Stinkt, Die TestSieger, Die Totale Session, Du Tanzt Super usw.)

Letzte Runde vor der Sommerpause – im Herbst geht´s weiter!