D.T.S. Lesebühne

Hallo ihr lieben Menschen!

Aus dem Hause D.T.S. gibt es etwas neues, etwas sagenumwobenes, freshes, unterhaltendes, brandneues: Die D.T.S. Lesebühne

Schlögl und Hafedh reicht der D.T.S. Slam nicht mehr (immernoch immer am zweiten Freitag des Monats since 1782) und sie wollen mehr, so kam die Entscheidung eine Lesebühne zu gründen mit viel verschiedenem Tralala und HinundHer und Sidekicks (wir haben ungefähr 8 Sidekicks die alle toll sind.)
Unser erster Gast ist im Übrigen kein geringerer als Grammadig, Journalist und erster Ö-Slam Champ der Geschichte des Ö-Slams.
Wir freuen uns auf Euch, freuen Sie sich auch auf uns denn neben Texten wird es Performances geben, berühmte Musikvideos werden nachgemacht und die Sidekicks u.a. Moritz Beuschl, Sperrstundengedichte mit Schorsch, Kochrezepte von Ö1 u.v.m.

D.T.S. Poetry Slam, Season 3

Sprachtsunamis und Verbalakrobatik mit Wortsalat
presented by D.T.S. Entertainmnt Group
[Schlögl & Hafedh]

Salon Revolution

Wie immer zu Weinachten: Arbeiter- und Revolutionsgedichteabend mit Bohneneintopf und Glühschnaps – Flo Staffelmayr und Eva Moschitz lesen von Ljubomir Bratić ausgewählte Texte und Gedichte.

Wir beginnen mit den Instruktionen für den Aufstand in Paris der vorigen Jahrhunderte und enden mit den Instruktionen für den kommenden Aufstand heute.
Wir beginnen mit den Enragés und setzen fort mit dem revolutionären Subjekt des Proletariats, der Bauern und der Kolonisierten. Wir vergessen weder Marx noch Bakunin noch Dutschke. Wir fragen danach, was dabei die Rolle der Intellektuellen sein könnte, und fragen auch, was „Freiheit“, „Gleichheit“ und „Gerechtigkeit“ bedeuten könnten.

Heine sorgt für Ironie, Mühsam für Spot, Handke sagt uns, wie Marxismus zu deuten wäre, und Eisenstein durchkreuzt den Abend visuell.

SprachKlang_Landschaften: ufer rufe

Experimentelle Texte / Klangumgebung
Semier Insayif: Text, Lesung
Michael Fischer: cd soundscaping, Saxophon, Violine

Gelesenes und ad hoc generierte Klangumgebung, die an 3 cd-Playern mit dem Soundmaterial von ca. 20 cds (Eigenmaterial) entsteht, werden  als assoziationsreiches Ideen- und Interpretationsfeld produziert. Der musikalische Beitrag wird als emotionaler Nachklang der Worte verstanden, deren zu interpretierende Bedeutungen dem Klanglichen oftmals geradezu austauschbar nahe kommen. Unser Ausgangspunkt ist der Beginn der Sprachentwicklung, als der Laut und das Wort bzw. die – sich entwickelnde – Metapher, noch nicht unterschieden wurden; dieser Gedanke wird im augenblicklichen Zusammenwirken des assoziativen Gehalts untersucht. Dabei erweitern Sprache und Klang im ‘Ambivalenzfeld’ von mehr oder weniger abstrakter oder emotional verstandener Bedeutung das interpretatorische Feld. Dem/r RezipientIn eröffnet diese Wort – Klang Textur individuell neue  Interpretationsräume beider Ausgangsmaterialien; es entstehen überraschende, flüchtige, manchmal beharrende Bilder/Momente von auch starker emotionaler Qualität.

SprachKlang_Landschaften geht aus der von Michael Fischer entwickelten Radiokunstreihe connex:context auf Orange94.0FM hervor. In einer live on air Situation tragen LyrikerInnen auf mehr und weniger improvisatorischer Basis Text/-fragmente vor, von Michael Fischer aus einem Reservoir komponierter, improvisierter und ‘ethnisch’/lokaler Musiken an 3 CD-Playern interpretiert, unterstützt, kontrastiert. – Seit 2005 Zusammanarbeiten mit Gerhard Jaschke, Petra Ganglbauer, Valeri Scherstjanoi, Marietta Böning, Semier Insayif, Dieter Sperl, Birgit Schwaner, Peter Pessl, Lisa Spalt, Semier Insayif, Magdalena Knapp-Menzel, Günter Vallaster, Christian Katt, dasfröhlicheWohnzimmer u.a.
Die SprachKlang_Landschaften wurden außerdem aufgeführt bei Festival Literatur in Grün Deutschkreutz, Festival Haydn in der Wart Rotunde Oberwart, Alte Schmiede Wien, Auditor. Maximum Univ. Wien, Rauchsalon Wien. Zuletzt mit Petra Ganglbauer zu Die Entfremdung fährt dazwischen im Rahmen von ‘Kunst in Begegnung mit dem Instabilen – In Gesellschaft zur Gesellschaft III’ (Projekt G.Moser-Wagner u. P. Ganglbauer). Eine präelaborierte Ausgabe wurde gem. mit Dieter Sperl für ORF Ö1 Kunstradio (Feb. 2011) produziert.

Semier Insayif, geb. 1965, lebt in Wien; seit 1993 freier Schriftsteller, Lesungen, Sprechperformances im In- und Ausland, zahlreiche Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften, Kunstkatalogen, Anthologien, Rundfunk, Publikationen; zuletzt: Faruq (Roman, Haymon Verlag Innsbruck 2009). Seit 2000 kunstübergreifende Projekte: bildende Kunst/Photographie, Musik, Ausstellungsprojekte (Literaturhaus Wien), zahlreiche Auftritte im Rahmen der Reihe Literatur und Musik – Wort Klang. Leitung der Jungen Literaturwerkstatt Wien 1999-2003 in der Galerie Wort&Bild, seit 2003 im Rahmen des KÖLA, Klub österr. Literaturfreunde und Autoren. 1998-2004 im Auftrag von SiemensAG Österreich im Team für Konzept, Organisation und Koordination der literarischen Veranstaltungsreihe LITERATniktechTUR und des Siemens Literaturpreises; Mitherausgeber der Anthologie .txtour (Haymon Verlag Innsbruck). Preise, Stipendien u.a.: Autorenstipendium für Literatur des Literar Mechana Jubiläumsfonds 2008, Staatsstipendium für Literatur des österr. Bundesmin. f. Unterricht u. Kunst 2009/2010. www.semierinsayif.com

Michael Fischer arbeitet im Bereich Improvisierte Musik / Neue Musik / Noise an der Sprachimmanenz von Klängen, seit 1999 auch zum elektroakustischen Phänomen Feedback. Als Dirigent Arbeit an conducted instant compositions mit internationalen Improvisationsorchestern / Chor; Gründung des Vienna Improvisers Orchestra 2005.  Zahlreiche Kooperationen mit KünstlerInnen der internationalen Improvisationsszene und in genreübergreifenden Kontexten wie Irene Schweizer, William Parker, John Edwards, Daisuke Terauchi, Michael Vatcher, Felicity Provan, Peter Kowald, Hilary Jeffery u.v.a. sowie Gerhard Rühm (Wiener Gruppe), Dimitrij Prigow (t Doyen russ. Konzeptkunst), Valeri Scherstjanoi, Gerhard Jaschke, Dieter Sperl; Lore Heuermann, Marc Adrian (t exp. Film, op-art); Eileen Standley, Makiko Ito, Baby-Q dance company Tokyo. Konzerte, Lehrtätigkeit, Festivals in Europa und Japan/zuletzt 2010: 14 Konzerte in neun Städten.

Prosa Pein und Party

E r i k   H a r d e n b e r g    l i e s t :
“Prosa Pein und Party”

am  Mittwoch 16. November um 20.30 im lokativ

Donau[Kanal]Texte. Installation, Lesung, Party

video

Wie auch im Vorjahr verwandelt sich das Lokativ unter der Regie von Eva
Schörkhuber, Sandra Vlasta und Elena Messner sowie mit tatkräftiger
Unterstützung von Studierenden der Komparatistik in der Lesefestwoche 2011
in einen Textraum, in ein begehbares Buch, eine Literaturgalerie, in eine
Schnapsbar mit „Sprechenden Wänden“. Wir laden ein zu einer textuelle
Flussreise an der Donau entlang – von Wien nach Belgrad: innerhalb der
mehr als vier Wände des Lokativ.

Zur Eröffnung der Literaturinstallation mittel- und südosteuropäischer
Literatur wird eine Präsentation des Projektes „Eine digitale
DonauLiteraturReise“ und im Anschluss Lesung junger AutorInnen geboten,
die aus Österreich und Serbien kommen: unter Anderem von Slobodan
Bubnjević, Igor Perišić, Eva Schörkhuber, Antonia Rahofer, Barbi Marković,
Alex Sprung, Uroš Miloradović.

Als Zugabe sind die DANUBE FILMS der filmkoop zu sehen: analoge Kurzfilme,
Beschäftigungen mit der Donau, Projektionen, die inspiriert wurden vom
2857 km-langen Verlauf des Stromes, der vom Schwarzwald bis zum Schwarzen
Meer zehn Länder verbindet, und so auch Wien durchquert.

Lesung: DAS WIENER DEKAMERON, RESTPLATZBÖRSE

Lesung und Buchpräsentation, ab 19 Uhr:

Karin Ivancsics und Christoph Braendle
lesen aus RESTPLATZBÖRSE, Verlag Bibliothek der Provinz
und DAS WIENER DECAMERON, Metro-Verlag

Buchpräsentation “Vernichtung”, von Valerie Springer

Valerie Springer liest aus ihrem neuen Roman “Vernichtung”. (Nähere Infos)

D.T.S. Poetry Slam

Sprachtsunamis und Verbalakrobatik mit Wortsalat, 1x im Monat um 20:30. Fünf Minuten für eigene Texte, keine Requisiten, 1 Mikrophon und das Publikum als Jury. Moderation: Yasmin Hafedh und Philip Schlögl.

Buchgeburtstagsfest mit Helmut Neundlinger und Robert Prosser

Zwei literarische Frühjahrs-Neuerscheinungen wollen präsentiert und gefeiert werden: Helmut Neundlinger liest aus seinem Gedichtband “tagdunkel” (Mitter Verlag) – lakonisch-dichte Weltverarbeitungskonzentrate zwischen Schlingensief und Altem Testament, Wettbüro und der Geheimwissenschaft entschiedenen Schlafens.

Robert Prosser entfacht im Anschluss sein wildeste Assoziationen versprühendes Prosa-FEUERWERK (Klever Verlag) und spielt auch gleich gehörig auf: Seine Textshow ist zugleich eine Vorschau auf BRANDALISM, die erste EP der Performance/Rap/SpokenWord-Combo SPIRITUS, die erstmals live auftreten wird.

Späterhin wird wiederum der Neundlinger seine Klarinette auspacken und seinen Kollegen Bernhard Rehn an der Gitarre und den einen oder anderen Überraschungsgast zur Session bitten.