Arnezhoferstraße ein Straßenname als Mahnmal

Am 2.AUG.2009, 19:00 findet vor der Liegenschaft Arnezhoferstraße 7 die Eröffnung des Projekts “Arnezhoferstraße ein Straßenname als Mahnmal” statt.

tafeln

Die Geschichte der Arnezhoferstraße wird anhand 7 an der Fassade montierter Tafeln fragmentarisch dargestellt: Bis dato erfährt der Pfarrer und agitatorische Antisemit Johann Ignaz Arnezhofer, der im 17.Jahrhundert die Vertreibung der Wiener Juden organisierte, eine offizielle Würdigung.

Am 2.Aug.1938 wurde die Ausstellung “Der ewige Jude” in 1020 Wien eröffnet.

Programm

19:00 Arnezhoferstraße 7

Begrüßung: Erich Koller (Projektinitiator)
Ansprache: Uschi Lichtenegger (Bezirksrätin Leopoldstadt, Die GRÜNEN)
Ansprache: Karl Öllinger (Nationalratsabgeordneter, Die GRÜNEN)
Talk: Jan Tabor (Architekturtheoretiker): Was geschah mit ihnen?
Die Wiener Juden nach ihrer Vertreibung 1670 – eine symposionistische Collage
Essn: Old Bridge (Mostar Style Barbecue)
Trinkn: Lokativ
DJ: Jazzed up (Susiklub)
VJ: Die Juden von Šafov (Projektion auf die Schule HS Max-Winter-Platz 2)
21:00 Lokativ

DJ Brenda (Honolulu)
DJ giuliodj (Tempo!)
DJ Flow Job (Susiklub)

Ehrenschutz
Uschi Lichtenegger (Bezirksrätin Leopoldstadt, Wien, Die GRÜNEN)
Karl Öllinger (Abgeordneter zum Nationalrat, Die GRÜNEN)
Josef Pröll (Finanzminister, Vizekanzler, ÖVP)
Christoph Kardinal Schönborn (Erzbischof, Erzdiözese Wien) !angefragt!
Albert Steinhauser (Abgeordneter zum Nationalrat, Die GRÜNEN)
Teresija Stoisits (Abgeordnete zum Nationalrat, Die GRÜNEN)

weitere Informationen… (und auf derstandard.at)

Spreeufer für alle – oder wie man ein Bürgerbegehren gewinnt und um die Umsetzung kämpft

MITTWOCH
Diskussion mit Carsten Joost von der berliner Bürgerinitiative “Mediaspree Versenken”.

Mediaspree ist eines der größten Investorenprojekte in Berlin. Ziel ist die Ansieldung von Kommunikations- und Medienunternehmen an den Spreeufern zwischen Friedrichshain und Kreuzberg die aufgrund der ehemaligen Grenzlage noch einen großen Freiflächenanteil aufweisen.

Zentrale Kraft der Proteste gegen das Projekt ist die Bürgerinitiative “Mediaspree versenken”. Unter dem Slogan “Spreeufer für alle!?” organisiert das Bündnis Informationsveranstaltungen für Anwohner “Kiezspaziergänge” und begleitete ein Bürgerbegehren zur Freihaltung des Spreeufers. Dieses fand im Juli 2008 statt und konnte mit großer Mehrheit für die Initiative entschieden werden.

Nunmehr gibt es einen Beirat und Diskussionen um die Frage inwieweit Zusagen gegenüber Investoren bzw. Grundstückseignern bindend sind. Diese verlaufen vor allem zwischen der Stadt und dem Bezirk – wobei die Stadt den Entscheid als nicht bindend ansieht – aber auch die Rolle des Bezirks ist nicht gerade unumstritten:
www.ms-versenken.org

Wünsch dir was: das städtebauliche Leitbild und die Wirklichkeit im 2. Bezirk

FREITAG
Ein Diskussionsabend mit Gustav Böhm

Der Abend ist die Vorbereitung der Begehung:
“RUND UM DEN PRATERSTERN MIT GUSTAV BÖHM”

Am Samstag 21.03.2009
Treffpunkt um 14:00 U1 Praterstern
Aufgang LasSalLestrasSe-Josef-Roth-GasSe

Kurzfilme von und Diskussion mit Dimitar Anakiev

FREITAG-SAMSTAG
Zwei Kurzfilmabende

Der unabhängige Filmemacher Dimitar Anakiev kommt aus Slowenien ins lokativ, um an zwei Abenden eine Auswahl seiner engagierten Kurzfilme zu präsentieren und zu diskutieren.

Programm:

Freitag 13.03.: Die Tolmeiner ( 42 min ), und Amigo ( 36 min )
Am Samstag 14.03.: Rubbed Out ( 45 min ), und Last of the Zilniks ( 61 min )

- Ein Interview mit Dimitar,
- mehr zu seinen Filmen und die
Leopoldstädter Deklaration oder Skizze für ein neues Manifest des engagierten Films

gibt es auf: http://dimitar.anakiev.googlepages.com/dimitarfilmsgerman

Der Schneehase ohne Schnee und andere Grössen in der Stadtplanung

VORTRAG zur Entwicklung des Nordbahnhofgeländes:

Roman Seidl fragt Gustav Böhm – und Gustav Böhm fragt Roman Seidl