Revolution für Bewegungsfreiheit

Riadh Ben Ammar im 1-Personen-Theater über Perspektiven auf nationale und globale Grenzregime

Am 14. Jänner 2011 fand in Tunesien eine Revolution statt. Danach haben viele junge Menschen das Land verlassen. Tausende sind als Geflüchtete in Lampedusa gelandet. Viele von ihnen haben die Überfahrt über das Mittelmeer jedoch nicht überlebt, sind verschollen, hängen in den Abschiebeknästen von Italien fest oder sind wieder zurückgeschoben worden.
Im Juli dieses Sommers waren Aktivist_innen des Internationalen Bündnisses „Boats4People“ zwei Wochen lang in Italien und Tunesien unterwegs, um gegen das Sterben im Mittelmeer zu protestieren und sich für globale Bewegungsfreiheit einzusetzen. Das Theaterstück „Revolution für Bewegungsfreiheit“ thematisiert eine Vielzahl der Wege der Freiheitssuche, die mit der Revolution eine neue Qualität bekommen haben. Neben dem Kampf gegen die Diktatur war die Revolution auch ein KAMPF GEGEN DAS WELTWEITE MIGRATIONSREGIME. Das Stück erzählt von der Atmosphäre in Tunesien vor der Revolution, währenddessen und nach derRevolution. Neben dem Theaterstück gibt es auch eine kleine Fotoausstellung mit Eindrücken von der Boats4People-Aktion.

Kontakt: aei-wien@gmx.net
www.afrique-europe-interact.net // www.boats4people.org

3 JAHRE HOR 29 NOVEMBAR

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Filmpremiere Dimitar Anakiev: „Slovenija moja dežela“

Der Film „Slovenija moja dežela“ (“Slowenien, meine Heimat”) verfolgt die Geschichten von Irfan Bešerović und Nisveta Lovec, die sich unter den Opfern der administrativen ethnischen Säuberung in Slowenien (“Die Ausgelöschten”) befanden. Ein bedeutendes Motiv war auch die Auslöschung des historischen Gedächtnisses: Irfan ist ein ehemaliger Brigadier der Jugendarbeitsaktionen (ORA) und besucht deshalb den ORA-Brigadierklub. Nisveta ist eine gläubige Frau, der die Phrase “Fremdes wollen wir nicht, Eigenes geben wir nicht!” mehr als religiöse Dogmen bedeutete. Filmlänge: 55 Minuten.

Der Filmregisseur Dimitar Anakiev ist auch einer der Ausgelöschten. “Slovenija moja dežela” ist der dritte Film seiner Ausgelöschten-Trilogie, die auf allen Kontinenten außer Lateinamerika gezeigt wurde. Das Merkwürdige am Film “Slovenija moja dežela” ist die Tatsache, dass der Film seitens des Staates finanziert und dann jedoch verboten wurde: Der Film wurde vom 15. Festival des slowenischen Films entfernt, wahrscheinlich deshalb, weil er die Ideologie des Auslöschens und auch den Charakter der heutigen Herrschaft entblößt.

 

Film “Slovenija moja dežela” sledi priče Irfana Bešerovića i Nisvete Lovec, koji su se našli medju žrtvama administrativnog etničkog čišćena u Sloveniji (“Izbrisani”). Značajan motiv bio je i brisanje istorijskog pamćenja: Irfan je bivši brigadir ORA i zato posećuje klub brigadira ORA. Nisveta je religiozna žena kojoj je fraza “Tudje nećemo, svoje nedamo” više značila nego religiozne dogme. Dužina filma: 55 minuta.

Režiser filma, Dimitar Anakiev, je takodje jedan od izbrisanih. “Slovenija moja dežala” je treći film njegove trilogije izbrisanih, filmova koji si prikazani na svim kontinentima sem Latinske Amerike. Neobičnost filma “Slovenija moja dežela” je da je to film finansiran od strane države a zatim zabranjen za prikazivanje: film je bio uklonjen sa 15. festivala slovenačkog filma, verovatno zato što ogoljava ideologiju brisanja, a takodje i karakter današnje vlasti.

Das Museumsquartier hörend lesen

Lesung zu den Wiener Soundspaziergängen 2012

Im Rahmen der BUCH WIEN 12 findet am 22. November 2012 im Lokativ die Präsentation derWiener Soundspaziergänge und eine Lesung der Texte rund um das MUSEUMSQUARTIER statt. In Form von Speed-Dating-Sessions verleihen Anna Weidenholzer, Grzegorz Kielawski, Mascha Dabić, Antonia Rahofer, Eva Schörkhuber, Srđan Knežević, Thomas Ballhausen, Jorghi Poll und Barbi Marković ihren Texten Stimme. Für Gehörlose wird ein Dolmetscher anwesend sein.

Weiters wird die Anthologie „Mit allen Wassern“ (Hg. Eva Schörkhuber und Elena Messner) präsentiert. Von 20. bis 29. November ermöglicht eine Literaturinstallation das eigenständige Erleben der Texte im zum MUSEUMSQUARTIER verwandelten Lokal. Alle Literaturliebhaber sind herzlich eingeladen zu einer kulturellen Reise, zum Eintauchen in vielfältige Welten, die im Wiener MUSEUMSQUARTIER ihre Wurzeln haben.

Organisiert wird die Veranstaltung von textfeld südost mit tatkräftiger Hilfe von den Studierenden der Wiener Komparatistik Lilith Eibl, Marlene Heiling, Buenyamin Kasap, Chiara Pecl, Pia Wala und Christina Wintersteiger.

Me sem andar e Austria

Foodcoop – Gründungsstammtisch

Wir wollen regionale und gesunde Lebensmittel verzehren
Wir wollen deren ProduzentInnen kennenlernen
Wir wollen kurze Transportwege und faire Preise
Wir wollen Ernährungssouveränität praktizieren
Und wollen dazu eine Foodcoop im Stuwerviertel aufbauen!

Möchtest du dich gesünder Ernähren? Hast du Ideen für eine erste Bestellung bei bestimmten Produzenten? Möchtest du eigene Ressourcen einbringen? Z.B. Obst&Gemüse, Grund&Boden, Raum&Zeit, Wissen&Visionen?

Wir sind eine noch kleine Gruppe und treffen uns Dienstags und Donnerstags zum planen, diskutieren und propagieren.

16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Von 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, bis zum 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, dauert die Kampagne 16 Tage gegen Gewalt an Frauen. Die Grünen Frauen thematisieren im Rahmen dieser Kampagne den Frauenhandel und zeigen am 1.12.2011 im Lokativ den Film von Anja Salomonowitz „Kurz davor ist es passiert“.

Immer noch ist eine von fünf Frauen von Gewalt in der Familie betroffen. Aber nicht nur physische, auch psychische und strukturelle Gewalt soll in den 16 Tagen gegen Gewalt thematisiert werden. Ziel ist die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Frauen und Mädchen sowie die allgemeine Stärkung von Frauenrechten, denn Gewalt an Frauen ist die weltweit häufigste Menschenrechtsverletzung.

Frauenhandel = Gewalt gegen Frauen

Auch Frauenhandel ist Gewalt an Frauen und eine schwerwiegende Menschenrechtsverletzung. Anja Salomonowitz schafft mit ihrem Film „Kurz davor ist es passiert“ eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Frauenhandel, ohne dabei die Frauen zu reinen Opfern zu degradieren. Gehandelte Frauen erzählen ihre Geschichten, aber sie erzählen sie Anja Salomonowitz und nicht dem Publikum. Im Film werden die Erzählungen der Frauen von anderen Menschen wiedergegeben und zwar von Menschen, die in irgendeiner Form einen Bezug zu den Ereignissen oder Orten der Erzählung haben: Ein Zöllner, ein Kellner in einem Bordell, eine Diplomatin, ein Taxifahrer.
Im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen zeigen die Grünen Frauen Wien und die Grünen Leopoldstadt den Film „Kurz davor ist es passiert“.

Begrüßung:
Martina Wurzer, Frauensprecherin Grüne Wien
Uschi Lichtenegger, Klubobfrau der Grünen Leopoldstadt

Im Anschluss an den Film Publikumsdiskussion. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Wann: 1. Dezember 2011, 19 Uhr
Ort: Lokativ, Arnezhoferstrasse 12, 1020 Wien

Schluß mit raus!

Im Rahmen des Stuwerviertel-Grätzelfestes am 16. September wird es im und vor dem Lokal multikulturelle Live- und DJ-Musik aus dem erweiterten Viertel geben, ein Teil des Erlöses geht an das Integrationshaus, das ja nicht allzu fern angesiedelt ist.

Das Motto „Schluß mit raus!“ thematisiert nicht nur das Saisonende des diesjährigen Schanigartens – also Schluß mit dem dRAUSsen sein-, sondern soll auch als Aufruf gegen die immer noch vollzogene „Ausländer raus“-Politik verstanden werden. Gerade ein Grätzel wie das Stuwerviertel, wo es einen sehr hohen Anteil an Menschen mit Migrationshinter- und vordergrund gibt, zeigt, dass das Zusammelleben gut funktioniert und dass die „Zuagrasten“ ein wertvoller Anteil dieses Gefüges sind.

19:30 Kabarett: Gebrüder Moped (http://gebruedermoped.com/)
20:00 Live-Musik: Bycatine Flavour (www.myspace.com/byzantineflavour)
+ DJ Nitkov

DER STAAT OHNE SCHWIERIGKEITEN

“KEINE FREMDEN ELEMENTE IN DIE SOZIALSEGMENTE!”

anlässlich des bevorstehenden Inkrafttretens
des neuen Fremdenrechtpakets am 1.7.2011

LIEST GOXILLA AUS SEINEM STÜCK

“DER STAAT OHNE SCHWIERIGKEITEN”
(HORROR)BILD EINES LANDES OHNE AUSLÄNDER
mit viel “Gesang” und notwendigen Pausen

SPECIAL GUESTS & INSTRUMENTS:
exmono, live electronic
Nena Neno, Organic Rythms

Es erwartet euch mit Freude: Frau Erna Schubhaft-Abschieb

am 7. Mai 2011 um 20.30 Uhr im lokativ, Eintritt frei

Salon-Revolution III

Arbeiter- und Revolutionslieder- und Gedichteabend

Flo Staffelmayr liest von Ljubomir Bratic ausgesuchte Gedichte: Gutenbergslied – Georg Herwegh, 1817-1875
Theodor Kramer – „Für die, die ohne Stimme sind…“
Die Wahlesel – Heinrich Heine, 1797-1856
Heinrich Heine „Die schlesischen Weber“
Die Wanderratten – Heinrich Heine, 1797-1856
Arthur Rimbaud – „Ouvriers“
Lied einer schlesischen Weberin  Louise Aston
Berlin am Abende des 12. November 1848 – „Gedicht von Louise Aston“
Demonstration – Iwan Goll
Georg Weerth – „Das Hungerlied“
„Old Meg“ John Keats, 1795-1821
Hymne an die Freiheit – Friedrich Hölderlin, 1770-1843
Das Trauerspiel von Afghanistan – Theodor Fontane, 1819-1898
Bertolt Brecht „Ballade von der Unzulänglichkeit des menschlichen Planens“
Vladimir Majakovskij (1893 – 1930) – „Da habt ihr!“

Anschliessend Revolutionslieder aus der Lokativ- Sammlung, aber auch da gilt: Weder haben noch kennen wir alles, also bringt einfach eure CDs mit und wir lassen uns inspirieren! Es geht voran!