Donau[Kanal]Texte. Installation, Lesung, Party

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Wie auch im Vorjahr verwandelt sich das Lokativ unter der Regie von Eva
Schörkhuber, Sandra Vlasta und Elena Messner sowie mit tatkräftiger
Unterstützung von Studierenden der Komparatistik in der Lesefestwoche 2011
in einen Textraum, in ein begehbares Buch, eine Literaturgalerie, in eine
Schnapsbar mit „Sprechenden Wänden“. Wir laden ein zu einer textuelle
Flussreise an der Donau entlang – von Wien nach Belgrad: innerhalb der
mehr als vier Wände des Lokativ.

Zur Eröffnung der Literaturinstallation mittel- und südosteuropäischer
Literatur wird eine Präsentation des Projektes „Eine digitale
DonauLiteraturReise“ und im Anschluss Lesung junger AutorInnen geboten,
die aus Österreich und Serbien kommen: unter Anderem von Slobodan
Bubnjević, Igor Perišić, Eva Schörkhuber, Antonia Rahofer, Barbi Marković,
Alex Sprung, Uroš Miloradović.

Als Zugabe sind die DANUBE FILMS der filmkoop zu sehen: analoge Kurzfilme,
Beschäftigungen mit der Donau, Projektionen, die inspiriert wurden vom
2857 km-langen Verlauf des Stromes, der vom Schwarzwald bis zum Schwarzen
Meer zehn Länder verbindet, und so auch Wien durchquert.

Der UNMUND , die STIMME und BASS

… trafen sich zum Picknick auf einer grünen Wiesen , da fand man allerlei zu lesen und zu lauschen, zu trällern, zupfen und bekiesen , und es enstand ein gar arg lustiges Trio :

LITERATUR – MUSIKPERFORMANCE : Laura Freudenthaler und das Stimme – Bassduett

Laura Freudenthaler, geboren in Salzburg. Lebt nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Gender Studies und einem Aufenthalt in Frankreich wieder in Wien und beschäftigt sich hauptsächlich und in verschiedensten Formen mit Sprache, in ihren Niederungen, babylonischen Irrungen und den schönen Momenten. Veröffentlichungen u.a. in manuskripte und Lichtungen.

voc :   Barbara Probst
bass :   Georg Kostron

Sång på hjernen

Sång på hjernen (norwegisch für „Lied im Kopf“) – das sind 4 junge Frauen, die sich 2009 zusammenfanden, um ihre Lieder aus ihren Köpfen hinaus zu singen und ihre Gefühle zum Klingen zu bringen. In variantenreicher Besetzung von Klavier bis Wecker werden gedankenanregende Texte mit feinen – oftmals ruhigen – Klängen kombiniert.

Lesung: DAS WIENER DEKAMERON, RESTPLATZBÖRSE

Lesung und Buchpräsentation, ab 19 Uhr:

Karin Ivancsics und Christoph Braendle
lesen aus RESTPLATZBÖRSE, Verlag Bibliothek der Provinz
und DAS WIENER DECAMERON, Metro-Verlag

Nitkov’s Lounge

Balalaika Rock’n’Roll, Klezmer Ska, Ethnokitch, SpeedFolkPunk, Funky Jewish Sounds, Unza Unza, Balkan Brass Beats, Accordions, Violins, Trumpet, Wodka Hits, Emigrantski Raggamuffin, Gypsy Grooves, Klezmer, Latin, Reggae, Punk, Eastblok Music, Bairischer Brass uvm.

DJ Nitkov legt auf, was ihm gerade einfällt. Wer es hören mag, schaut vorbei. Pivo & Vodka wird jedenfalls ausgeschenkt, und was dann passiert, schau ma mal… Vidimo se!…

Diesmal mit YU-Rock Special!
20:15 Filmvorführung: “Orkestar” – A Film by Pjer Zalica
danach DJ Nitkov feat. Haris “Balls of Steel” Spahic

Vernissage Michael Starkmeyer

Michael Starkmeyer präsentiert seine Werke im lokativ,
Peter Schroll und Freunde untermalen den Abend musikalisch.

David Scott & The Smokescreen

Bux & Quer: Musik über Tiere, Steine und andere Gefühle

bux&quer, das sind die vier Herren im Anzug, die sich selbst als „Nachwuchsband mit etwas höherem Altersdurchschnitt“ bezeichnen. Gegründet wurde die Band Ende 2009 und im Juni 2010 gab es den  ersten Auftritt. Der Name bux&quer ist, wie man sich denken kann, von „Kreuz und Quer“ abgeleitet und beschreibt in seiner Einfachheit das, was es zu sehen und zu hören gib.
Gespielt werden selbstkomponierte Lieder von Gerald Buxbaum Alias „bux“. Die Texte der Songs sind vor allem auf Deutsch, aber auch im Wiener Dialekt oder im sogenannten „Austrian English“ verfasst. Für den frischen schnörkellosen Popsound der durch die klassische Instrumentalisierung (Gesang, Gitarren, Schlagzeug und Bass) gegeben ist, wurden einige alte Schubladen durchwühlt und musikalische Fragmente, Ideen und Konzepte ausgegraben. Diese wurden mit viel Spaß an der Sache gemeinsam neu aufgearbeitet.
Das aktuelle Programm der Formation trägt den Titel „Musik über Tiere, Steine und andere Gefühle“.
Die Musiker, Johann Kogelbauer (Bass), Harald Regenfelder (in diesem Falle Schlagzeug, ansonst Multiinstrumentalist), und Wolfgang Skabrond (Git.) kommen aus dem Dunstkreis der Schwechater Jazz Cats, sowie dem Schwechater Musikerstammtisch und sind auch im Rahmen dieser Community immer wieder bei anderen musikalischen Projekten aktiv.

Schluß mit raus!

Im Rahmen des Stuwerviertel-Grätzelfestes am 16. September wird es im und vor dem Lokal multikulturelle Live- und DJ-Musik aus dem erweiterten Viertel geben, ein Teil des Erlöses geht an das Integrationshaus, das ja nicht allzu fern angesiedelt ist.

Das Motto „Schluß mit raus!“ thematisiert nicht nur das Saisonende des diesjährigen Schanigartens – also Schluß mit dem dRAUSsen sein-, sondern soll auch als Aufruf gegen die immer noch vollzogene „Ausländer raus“-Politik verstanden werden. Gerade ein Grätzel wie das Stuwerviertel, wo es einen sehr hohen Anteil an Menschen mit Migrationshinter- und vordergrund gibt, zeigt, dass das Zusammelleben gut funktioniert und dass die „Zuagrasten“ ein wertvoller Anteil dieses Gefüges sind.

19:30 Kabarett: Gebrüder Moped (http://gebruedermoped.com/)
20:00 Live-Musik: Bycatine Flavour (www.myspace.com/byzantineflavour)
+ DJ Nitkov

Buchpräsentation “Vernichtung”, von Valerie Springer

Valerie Springer liest aus ihrem neuen Roman “Vernichtung”. (Nähere Infos)