“One night stand in black and white” Mundart Poesie, Zeichnung, Improvisation.

Sainkho Namtchylak: Mundart Poesie, Oberton-Gesang, Zeichnung, Improvisation
Hans Tschiritsch: Oberton-Gesang, Zither, Improvisation mit selbstgebauten Instrumenten
John F. Kosmolovsky: Mundart Poesie, Improvisation
Otto Lechner: Akkordeon, Oberton-Gesang
Gerwich Rozmyslowski: Mundart Poesie, Oberton-Gesang
Richard Weihs: Mundart Poesie, Klangspielzeug

Was können wir gegen die Winterschlaflosigkeit tun, wenn draußen alles dunkel und der Tag so kurz ist?
Eines ist möglich: Improvisieren, Gedichte oder Geschichten schreiben, singen und tanzen – mit Liebe und der Hoffnung, dass dieser Winter eines Tages vorbei sein wird und der Frühling wieder kommt…

Sainkho Namtchylak.

Eintritt frei, Spenden erwünscht, keine Reservierungen.

offenbar 2012 mit DJ Konfusius

Salon Revolution

Wie immer zu Weinachten: Arbeiter- und Revolutionsgedichteabend mit Bohneneintopf und Glühschnaps – Flo Staffelmayr und Eva Moschitz lesen von Ljubomir Bratić ausgewählte Texte und Gedichte.

Wir beginnen mit den Instruktionen für den Aufstand in Paris der vorigen Jahrhunderte und enden mit den Instruktionen für den kommenden Aufstand heute.
Wir beginnen mit den Enragés und setzen fort mit dem revolutionären Subjekt des Proletariats, der Bauern und der Kolonisierten. Wir vergessen weder Marx noch Bakunin noch Dutschke. Wir fragen danach, was dabei die Rolle der Intellektuellen sein könnte, und fragen auch, was „Freiheit“, „Gleichheit“ und „Gerechtigkeit“ bedeuten könnten.

Heine sorgt für Ironie, Mühsam für Spot, Handke sagt uns, wie Marxismus zu deuten wäre, und Eisenstein durchkreuzt den Abend visuell.

Acoustic Session: John Dellroy and Band

John Dellroy & Band (A/AUS) are a fresh new line-up of Folkrock without limits. John Dellroy and Band combine pounding, thumping rock songs, indie, reflective rock ballads, get-down-and-dirty country with catchy melodies and rich vocal harmonies. They are no strangers to getting the crowd rocking and love it intimate and gritty.

Three years ago, through collaboration with American Brian Lott, John was inspired to write songs to complement his powerful, gutsy and haunting voice. Dellroy still keeps to the trends and treasured melodies from his beloved Dylan, but brings in an indie-rock influence with a touch of folktronica and cabaret-style lyrics.
In February 2010 John formed a band with Austrian and Australian roots. Peter Völker is ever secure on bass, guitar god Franz Königshofer provides ample noise and chops on E guitar and violin virtuoso Daniel Salecich brings us closer to the Australian outback with his bush fiddling and haunting solos. In October 2011 John welcomed the slick grooves from Jürgen Barth on drums, replacing drum legend Rainer Kalning returning home to Germany.

“Life without music is an empty, soulless place,” writes John. It’s a seemingly easy life philosophy – not difficult to grasp but damned hard to live without.

For this special acoustic session John Dellroy will be bringing to you a new swing on their songs – it’s your rare chance to get intimate and close-up with John Dellroy and Band in their purest form.

Line-up:
John Dellroy: Lead vocals/Acoustic guitar/Harp/Tambourine
Franz Königshofer: E Guitar/Vocals
Daniel Salecich: Violin/Keys/Vocals
Peter Völker: Bass
Jürgen Barth: Rumble in the jungle

http://www.facebook.com/John.Dellroy.Band .             http://www.myspace.com/johndellroy

SprachKlang_Landschaften: ufer rufe

Experimentelle Texte / Klangumgebung
Semier Insayif: Text, Lesung
Michael Fischer: cd soundscaping, Saxophon, Violine

Gelesenes und ad hoc generierte Klangumgebung, die an 3 cd-Playern mit dem Soundmaterial von ca. 20 cds (Eigenmaterial) entsteht, werden  als assoziationsreiches Ideen- und Interpretationsfeld produziert. Der musikalische Beitrag wird als emotionaler Nachklang der Worte verstanden, deren zu interpretierende Bedeutungen dem Klanglichen oftmals geradezu austauschbar nahe kommen. Unser Ausgangspunkt ist der Beginn der Sprachentwicklung, als der Laut und das Wort bzw. die – sich entwickelnde – Metapher, noch nicht unterschieden wurden; dieser Gedanke wird im augenblicklichen Zusammenwirken des assoziativen Gehalts untersucht. Dabei erweitern Sprache und Klang im ‘Ambivalenzfeld’ von mehr oder weniger abstrakter oder emotional verstandener Bedeutung das interpretatorische Feld. Dem/r RezipientIn eröffnet diese Wort – Klang Textur individuell neue  Interpretationsräume beider Ausgangsmaterialien; es entstehen überraschende, flüchtige, manchmal beharrende Bilder/Momente von auch starker emotionaler Qualität.

SprachKlang_Landschaften geht aus der von Michael Fischer entwickelten Radiokunstreihe connex:context auf Orange94.0FM hervor. In einer live on air Situation tragen LyrikerInnen auf mehr und weniger improvisatorischer Basis Text/-fragmente vor, von Michael Fischer aus einem Reservoir komponierter, improvisierter und ‘ethnisch’/lokaler Musiken an 3 CD-Playern interpretiert, unterstützt, kontrastiert. – Seit 2005 Zusammanarbeiten mit Gerhard Jaschke, Petra Ganglbauer, Valeri Scherstjanoi, Marietta Böning, Semier Insayif, Dieter Sperl, Birgit Schwaner, Peter Pessl, Lisa Spalt, Semier Insayif, Magdalena Knapp-Menzel, Günter Vallaster, Christian Katt, dasfröhlicheWohnzimmer u.a.
Die SprachKlang_Landschaften wurden außerdem aufgeführt bei Festival Literatur in Grün Deutschkreutz, Festival Haydn in der Wart Rotunde Oberwart, Alte Schmiede Wien, Auditor. Maximum Univ. Wien, Rauchsalon Wien. Zuletzt mit Petra Ganglbauer zu Die Entfremdung fährt dazwischen im Rahmen von ‘Kunst in Begegnung mit dem Instabilen – In Gesellschaft zur Gesellschaft III’ (Projekt G.Moser-Wagner u. P. Ganglbauer). Eine präelaborierte Ausgabe wurde gem. mit Dieter Sperl für ORF Ö1 Kunstradio (Feb. 2011) produziert.

Semier Insayif, geb. 1965, lebt in Wien; seit 1993 freier Schriftsteller, Lesungen, Sprechperformances im In- und Ausland, zahlreiche Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften, Kunstkatalogen, Anthologien, Rundfunk, Publikationen; zuletzt: Faruq (Roman, Haymon Verlag Innsbruck 2009). Seit 2000 kunstübergreifende Projekte: bildende Kunst/Photographie, Musik, Ausstellungsprojekte (Literaturhaus Wien), zahlreiche Auftritte im Rahmen der Reihe Literatur und Musik – Wort Klang. Leitung der Jungen Literaturwerkstatt Wien 1999-2003 in der Galerie Wort&Bild, seit 2003 im Rahmen des KÖLA, Klub österr. Literaturfreunde und Autoren. 1998-2004 im Auftrag von SiemensAG Österreich im Team für Konzept, Organisation und Koordination der literarischen Veranstaltungsreihe LITERATniktechTUR und des Siemens Literaturpreises; Mitherausgeber der Anthologie .txtour (Haymon Verlag Innsbruck). Preise, Stipendien u.a.: Autorenstipendium für Literatur des Literar Mechana Jubiläumsfonds 2008, Staatsstipendium für Literatur des österr. Bundesmin. f. Unterricht u. Kunst 2009/2010. www.semierinsayif.com

Michael Fischer arbeitet im Bereich Improvisierte Musik / Neue Musik / Noise an der Sprachimmanenz von Klängen, seit 1999 auch zum elektroakustischen Phänomen Feedback. Als Dirigent Arbeit an conducted instant compositions mit internationalen Improvisationsorchestern / Chor; Gründung des Vienna Improvisers Orchestra 2005.  Zahlreiche Kooperationen mit KünstlerInnen der internationalen Improvisationsszene und in genreübergreifenden Kontexten wie Irene Schweizer, William Parker, John Edwards, Daisuke Terauchi, Michael Vatcher, Felicity Provan, Peter Kowald, Hilary Jeffery u.v.a. sowie Gerhard Rühm (Wiener Gruppe), Dimitrij Prigow (t Doyen russ. Konzeptkunst), Valeri Scherstjanoi, Gerhard Jaschke, Dieter Sperl; Lore Heuermann, Marc Adrian (t exp. Film, op-art); Eileen Standley, Makiko Ito, Baby-Q dance company Tokyo. Konzerte, Lehrtätigkeit, Festivals in Europa und Japan/zuletzt 2010: 14 Konzerte in neun Städten.

Dj Laurel /Sounddiving, Belarus

Love Message

from Dj Laurel

with rare soul, boogie, disco, funk

presented by: KulturKontakt Austria

“One of my favorite dj in the world. He’s great! You know what his secret is? It’s his height! He is short and is closer to the turntables with the records!
You are very lucky to have him and don’t have to complain that he is the only of his kind around. Believe me, it’s better to have just one outstanding DJ than hundreds of common ones”  – Dom Servini, WahWah45′s UK

Der musikalische Adventkalender

STEFAN STERZINGER & LOTHAR LÄSSER (AT)
Stefan Sterzinger: Gesang, Akkordeon Lothar Lässer: Akkordeon

Der ehemalige Franz Franz & The Melody Boys-Mastermind Stefan Sterzinger entwickelte in den letzten Jahren nach und nach das Repertoire und die „mutationsfähige“ Besetzung von Sterzinger Experience, die mit ihrer Debüt-CD „Rock´n Roll“ (Monkey Music) eine Welt entwirft, in der eben diese Musik – der Rock´n´Roll – nicht in den USA, sondern in good old Europe, vielleicht gar in Wien erfunden wurde. Dabei kann Sterzinger Experience seinen Songkkatalog in mannigfaltigen Formen interpretieren und präsentieren. Ganz besonders intensiv und (subversiv) unterhaltsam ist der visionäre „Rock´n Roll ohne Coca Cola“ dabei in dieser hochkarätigen Akkordeon-Duo-Version …

TRIO`CLOCK (BG/IT/CH)
Roman Britschgi: Kontrabass Jörg Reissner: Gitarre Lubomir Gospodinov: Saxofon, Klarinette

Mit dem Neuzugang Lubomir Gospodinov bewahren seit Anfang 2011 2/3 des 2008 im Rahmen der Theateraufführung von „Alma, a show biz ans Ende“ formierten Trios Kapelush dessen musikalisches Fundament und bauen darauf weiter auf. Trio`Clock bewegen sich mit ihren mehr als noch in der Vorgänger-Band zum Einsatz kommenden Eigenkompositionen souverän und leichtfüßig zwischen Jazz-, Balkan- und Klezmer-Sounds. Der Groove von Bass und Gitarre erlaubt dem Saxofon improvisatorische Ausritte, mühelos wissen Trio`Clock sowohl in großen Hallen als auch in intimeren Settings ihr Publikum zu überzeugen.

Karten- & Adventkalenderpass Bestellung:
Karten im Vorverkauf in allen Filialen der BANK AUSTRIA sowie bei www.clubticket.at.
In allen Vorverkaufsstellen von TICKET ONLINE www.ticketonline.at (01) 88088

Kassa jeweils eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung geöffnet. Freie Platzwahl!

Kartenpreise: EUR 18,00 (Abendkasse) / EUR 16,00 (Vorverkauf)
Adventkalenderpass:
(im Vorverkauf in allen Filialen der BANK AUSTRIA & bei TICKET ONLINE):
€ 80.- für sechs Veranstaltungen freier Wahl, übertragbar

Ermäßigung: für Club-Bank-Austria-Mitglieder. Für Ö1-Club-Mitglieder ermäßigte Karten an der Abendkassa.
Info: www.wienerlied-und.at 0676 512 91 04

16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Von 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, bis zum 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, dauert die Kampagne 16 Tage gegen Gewalt an Frauen. Die Grünen Frauen thematisieren im Rahmen dieser Kampagne den Frauenhandel und zeigen am 1.12.2011 im Lokativ den Film von Anja Salomonowitz „Kurz davor ist es passiert“.

Immer noch ist eine von fünf Frauen von Gewalt in der Familie betroffen. Aber nicht nur physische, auch psychische und strukturelle Gewalt soll in den 16 Tagen gegen Gewalt thematisiert werden. Ziel ist die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Frauen und Mädchen sowie die allgemeine Stärkung von Frauenrechten, denn Gewalt an Frauen ist die weltweit häufigste Menschenrechtsverletzung.

Frauenhandel = Gewalt gegen Frauen

Auch Frauenhandel ist Gewalt an Frauen und eine schwerwiegende Menschenrechtsverletzung. Anja Salomonowitz schafft mit ihrem Film „Kurz davor ist es passiert“ eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Frauenhandel, ohne dabei die Frauen zu reinen Opfern zu degradieren. Gehandelte Frauen erzählen ihre Geschichten, aber sie erzählen sie Anja Salomonowitz und nicht dem Publikum. Im Film werden die Erzählungen der Frauen von anderen Menschen wiedergegeben und zwar von Menschen, die in irgendeiner Form einen Bezug zu den Ereignissen oder Orten der Erzählung haben: Ein Zöllner, ein Kellner in einem Bordell, eine Diplomatin, ein Taxifahrer.
Im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen zeigen die Grünen Frauen Wien und die Grünen Leopoldstadt den Film „Kurz davor ist es passiert“.

Begrüßung:
Martina Wurzer, Frauensprecherin Grüne Wien
Uschi Lichtenegger, Klubobfrau der Grünen Leopoldstadt

Im Anschluss an den Film Publikumsdiskussion. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Wann: 1. Dezember 2011, 19 Uhr
Ort: Lokativ, Arnezhoferstrasse 12, 1020 Wien

Dahirsch – Tour de Leopoldstadt

Beide sind verwurzelt im 2ten Hieb:

Gerald Hirsch, Mastermind und Komponist von Dahirsch und Marius Schiener, der den Songs seine Stimme leiht. Gemeinsam machten sie im Sigmund Freud Gymnasium im Stuwerviertel Musik. Nach fast 20 Jahren getrennter Lebenswege sind sie wieder vereint, und präsentieren ihr erstes Album:

(lange)weile@festplatte
limitiert auf 1020 Stück

Der „intelligente Elektro-Punk“ soll auch bei 10 großen Live-Konzerten in der Leopoldstadt und bei 20 unplugged Gigs zu hören sein (nur Keys und Stimme). Interesse? Dahirsch ist auf myspace zu hören und auch im fm4 sound(tier)garten. Über etwas Feedback freut sich dahirsch auf roehrpost@gmail.com
www.myspace.com/dahirsch

Prosa Pein und Party

E r i k   H a r d e n b e r g    l i e s t :
“Prosa Pein und Party”

am  Mittwoch 16. November um 20.30 im lokativ